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Archiv der Stiftung

 
 
Das Archiv unterteilt sich in die
 
I. Bibliothek - Standort Berlin. Eine Katalogisierung ist bisher nicht erfolgt.
(Literatur-Hinweise erhalten Sie über die einzelnen Homepageseiten)
 
 
II. Archivalien, Kunstwerke und Originalarbeiten der einzelnen Familinemitglieder
 
1. Karl Gottfried Hagen  1. Generation und die Nachfahren - Hofapotheke2011:
 
2. Franz Neumann2. Generation2011:
 
3. Ernst Christian Neumann3. Generation2011:eigene Seite
 
4. Rudolf Koenig3. Genaration2011:eigene Seite
 
5. Carl Neumann3. Generation2011: eigene Seite
 
6. Luise Neumann3. Generation2011: eigene Seite
 
7. Helene Neumann4. Generation2011: eigene Seite
 
8. Ernst Richard Neumann4. Generation2011: eigene Seite
 
9. Franz Günter Neumann5.Generation2011: eigene Seite
 
10. Der Verwalter des Archivs6. Generation2011: eigene Seite

 
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Erläuterung

Die Geschichte des Archivs ist nachzulesen auf der Seite:
Franz-Neumann-Stiftung
Diese Stiftung wurde 1876 von Franz Neumann (1798 - 1895) gegründet.
 
Es war ein glücklicher Umstand, dass der gesamte Nachlass von F. Neumann zunächst an Carl Neumann nach Leipzig und anschließend an dessen Neffen Ernst Richard Neumann, Mathematiker an der Universität Marburg, ging. So konnte eine Vielzahl von Möbeln, Exponaten und Bildern und ein großer Teil des wissenschaftlich- naturwissenschaftlichen Nachlasses, von Krieg und Flucht verschont, aus Königsberg gerettet werden.
 
Der Nachlass des Mediziners Ernst Chr. Neumann befand sich bis zum Tod der ihn betreuenden Tochter Helene Neumann 1942 im Haidehaus in Rauschen. Hier hatte E. Neumann selbst gewohnt bis zu seinem Tod 1918. Die Großnichte Liselotte Neumann-Redlin, geb. von Jan, Ehefrau des gefallenen Forstmeiters Dr. Konrad Neumann (1910 - 1942) verließ im Bewußtsein der sich spätestens am 22.6.1941 anbahnenden Katastrophe Anfang 1944 mit ihren 3 Söhnen Christian, Wolfgang und Eberhard das Haidehaus in Richtung Westen (Berlin-Zehdenick, dann weiter nach Hagen, Kreis Neustadt a. Rbge). Sie konnte, außer verstecktem Silberbesteck (Ausreise mit Kindern war vom
Gauleiter Koch untersagt), keinen Nachlass wie Bücher (z.B. große Bibliothek mit von W. von Goethe signierten Werken), Urkunden und Ehrenauszeichnungen des Pathologen Ernst Neumann und der Künstlerin Helene Neumann) mitnehmen.
Trotz der Rettung von Teilen aus dem naturwissen- schaftlichen Nachlass (s.o.) bis in die 4. Generation fehlt aufgrund einer unglücklichen Erbverteilung 1971 ein Teil des objektbezogenen Nachlasses, der auf dem Dachboden des Ruhesitzes von Ernst Richard Neumann lagerte. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass eine Zusammenführung oder zumindest eine Katalogisierung der aus dem Osten geretteten Gegenstände (Meßgeräte, Kaleidoskope, mindestens ein Mikroskop, Schriften und Urkunden aus dem
Gesamtnachlass) möglich sein wird.
 
1953 und anschließend 1995 - 1997 ist von Dr. Franz Neumann und seinem Neffen Dr. Eberhard (Verfasser) der gesamte wissenschaftliche Nachlass an die Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek nach Göttingen, Leiter Dr. H. Rohlfing, gestiftet worden:
Er
befindet sich dort unter dem Zeichen Cod. Ms. F.E. Neumann 1 - 63  Acc. Mss. 1953.13 und Cod MS. F-E. - 218. 300 - 319: Acc. Mss. 1994.6/2 ff

 
Abbildungen:
oben links: Vorlesungsaufzeichnungen für den Kronprinzen. Handschriftliche Manuskripte von K.G.Hagen aus dem Jahre 1809, als die Königliche Familie Friedrich Wilhelm III. und Luise in Königsberg verweilten und ihre Kinder Friedrich Wilhelm (IV.) und  Wilhelm (I.) unterrichten ließen (vergl. Seite K.G. Hagen). Einige Seiten des Manuskriptes wurden an das "Museum Stadt Königsberg" in Duisburg gestiftet.

Mitte links: Scherzbecher (Weinüberlauf) aus dem Nachlass von K.G. Hagen, Mitglied der Tischgesellschaft und Freund Immanuel Kants, mit der Inschift: "
Die Liebes Handt macht festes Bandt, wie man siht, ihm Tauben Standt.
 
Nachlass - Stand April 2026
der Hagen-Bessel-Neumann Familienstiftung 1871 n.e.V.
von 1953 – 2025
 
Verbleib des Nachlasses der Wissenschaftler K.G. Hagen, F.W. Bessel, F. Neumann, Carl Neumann, Ernst Christian Neumann, Ernst Richard Neumann
 
 
Ab 1953   Universität Göttingen Handschriften und seltene Drucke  Papendiek 14 (Helmut Rohlfing und Frau Mund) ­
1953 und anschließend 1995 – 1997 (
über Franz G. Neumann – ab 1995 E. Nv.M.)
 
Cod MS
F.E. Neumann 1 – 63: Acc.  Mss 1953.13 sowie 100-218, 300-319 Acc.Mss 1994.6.2  , 1995.9 und 1997.16
Cod Ms.
Karl Neumann 1-163 Acc. Mss 1949.11; u.v.a. bis Acc. Mss 1997.16
Cod Ms
Ernst Christian Neumann Acc. Mss 1994.6.1  …1994.34;  bis 1995.9
Cod. Ms.
E.R.Neumann. Acc. Mss.1 - 104: Acc Mss. 1981.10.4; Acc. Mss. 1995.1 u. weitere: 1995.1, 1995.9 und 1997.16
 
Ab 2020
2020 stiftete ich sehr viele Schriften und Briefe von der nicht nur Künstlerin, sondern auch anerkannten Frauenrechtlerin Helene Neumann aus Königsberg (erster Tarif-Abschluss in Deutschland zwischen einer Schirmfabrik und den von Helene Neumann gegründeten &dbquo;Königsberger Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen) an das anfragende "Archiv der deutschen Frauenbewegung" AddF in Kassel.­
 
AddF  Forschungsinstitut und Dokumentationszentrum ab 2020
Archiv der deutschen Frauenbewegung Gottschalkstr. 57 in 34127 Kassel
 - Tel. 0561- 9893670
Originaldokumente bzw. Nachlässe von Olga Friedemann und Helene Neumann als Frauenrechtlerinnen
Grob: Es handelt sich um den wohl einzigen Nachlass mit privaten und auch beruflichen Dokumenten, Zeitschriften der Frauenrechtlerin Olga Friedemann – als auch von Helene Neumann – hier aber nur der Anteil ihres Wirkens als Frauenrechtlerin. Beispiel: Erster Tarifabschluss für Heimarbeiterinnen  - Vertrag mit der Schirmfabrik Königsberg – Zeitungsartikel &dbquo;Die Heimarbeiterinnen Jg.6 Nr. 7  (1906) S.1 mit Begleithandzettel, den Vertragstext beinhaltend.
 
Ab 2021
Würtembergische Landesbibliothek Stuttgart, Postfach 105441 70047 Stuttgart
Bibliothek für Zeitgeschichte    2021
 
Auf Anfrage erhielt die "Bibliothek für Zeitgeschichte" innerhalb der Württemberg ´schen Landesbibliothek in Stuttgart aus diesem Archiv eine "Sammlung Feldpostbriefe" mit  ca. 300 Briefen und Postkarten... .
 
Hier handelt es sich um einen speziellen &dbquo;Feldpostbrief-Nachlass des Mathematikers aus Marburg: Ernst Richard Neumann. Das Besondere: Nicht seine Feldpost ist erhalten, sondern überweigend die Briefe seiner Eltern und bersonders seiner Schwester Helene Neumann, sowie seiner Studien- und Berufskollegen sind erhalten. Dadurch sei dieser Nachlass von besonderem Wert – laut Leitung der Bibliothek Herrn Tobias Thelen
Mit als Folge des Nachlasses entstand eine Broschüre Schrift: Ernst Richard Neumann 1875 – 1944  - Persönliche Berichte über die Vorbereitungen zur Zwölften Isonzoschlacht und die Besetzung Udines im Oktober 1917. – zusammengestellt aus dem Nachlass von Ernst Neumann – von Tobias Thelen, Bibliothek für Zeitgeschichte Stuttgart 2022
B09_3Scherzbecher
en_mikroskop1
HKG_VORLES
Archiv der Franz-Neumann-Stiftung
Ruete_Graefe_Spiegel1
Ruete-Graefe-Spiegel aus dem Nachlass Ernst Neumanns, Schüler von Albrecht von Graefe (Vorlesungsaufzeichnungen) und Hermann von Helmholtz
Archiv K.G. Hagen
 
Archiv F.E. Neumann